Franz Liszt - Wunderkind • Weltstar • Abbé

15. März - 11. November 2018 | Liszt-Haus Raiding

Geburtshaus

  

Die Begegnung mit Franz Liszt erfolgt auf einer sehr persönlichen, intimen Ebene. Neben Liszts Herkunft aus Raiding soll hier seine Zeit als ‚Wunderkind‘ in Wien und Paris beleuchtet werden. Einblick bekommt man auch in die glühende Religiosität seiner Jugend, in seine beiden wichtigen Frauenbeziehungen zu Marie d’Agoult und Carolyne zu Sayn-Wittgenstein und seinen Lebensabend als Abbé Liszt. Eine Reproduktion des Taufbeckens, in dem Liszt getauft wurde, ein Erard-Flügel, auf dem Liszt selbst gespielt hat, der Reisealtar von Liszt, sein Soutane- Kragen, sowie Briefe seiner Lebensgefährtin Carolyne, in denen sie über die Ehepläne mit Liszt sowie deren Scheitern berichtet, veranschaulichen Liszts facettenreiche Persönlichkeit.

Foyer des Konzertsaales

 

Im öffentlichen Raum des Konzertsaales erfolgt eine Begegnung mit dem ‚Star‘ und Geschäftsmann Liszt. Marketing, Merchandising und Starkult sind bereits feste Bestandteile des Virtuosentums des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum steht der ‚Blaue Salon‘, jenes Zimmer im Wiener Schottenhof, das Liszt bei seinen Aufenthalten in Wien nutzte und das bis heute eine Schatzkammer an Gedenk- und Kultobjekten darstellt.

Begleittexte
Deutsch, Englisch, Ungarisch, Französisch

Information

Liszt-Haus Raiding

Lisztstraße 46
A-7321 Raiding
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